Gesundheitspolitische Symposien

Software-Lösungen zur Unterstützung von augenärztlichen Kooperationsnetzwerken
In den letzten Jahren wurden in vielen Regionen augenärztliche Kooperationsnetzwerke gegründet. Ziel ist meist eine engere Zusammenarbeit, bei der ein effizienterer Kommunikationsfluss angestrebt wird. Dies wird heute überwiegend durch IT-Anwendungen erreicht, die ans Internet angeschlossen sind. In diesem Symposium werden bestehende und funktionierende Lösungen aus der Praxis gezeigt. Eine verbesserte Kommunikation zwischen Ärzten und anderen Leistungserbringern ist das Ziel des Gesetzgebers als auch der Krankenkassen. Beide Seiten werden ihre Vorstellungen und bisherigen Bemühungen in diesem Symposium präsentieren.

Ophthalmologische Epidemiologie und Versorgungsforschung
Der Stellenwert der ophthalmologischen Epidemiologie und Versorgungsforschung nimmt sowohl durch die zunehmende Alterung der Bevölkerung als auch durch den gesundheitspolitischen Fokus auf Versorgungsforschung weiter zu. In unserem Symposium werden wir Grundlagen epidemiologischer Forschung sowie aktuellste Entwicklungen, wie bevölkerungsbasierte Kohorten- und Registerstudien in der Augenheilkunde vorstellen und interessante neue Forschungsschwerpunkte beleuchten. Diese werden sowohl für Wissenschaftler als auch Kliniker gut zugänglich und praxisrelevant präsentiert. Herausgegriffen werden z. B. die auch im Praxisaaltag relevante multimodale retinale Bildgebung, Zusammenhänge zwischen Kognition und OCT-Parametern, die Inanspruchnahme von augenärztlichen Leistungen sowie die Nutzung von Medien beim Wissenstransfer am Beispiel der AMD.

Augenheilkunde im Spannungsfeld gesundheitspolitischer Anforderungen
Das auf gesetzliche initiative neu gegründete Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) entwickelt Kriterien zur sektorübergreifenden Qualitätssicherung im deutsche Gesundheitswesen und hat die Aufgabe, die vorhandene Qualität der Leistungserbringer transparent zu machen. Der Beschluss dieser Kriterien erfolgt im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), dem obersten Gremium des deutschen selbstverwalteten Gesundheitswesens. Neue Instrumente zur Qualitätsorientieren Leistungssteuerung wie Mindestmengen und das Recht auf Einholung einer Zweitmeinung wurden eingeführt. Zur aktuellen Positionsbestimmung für die Augenheilkunde hat die DOG Referenten aus dem IQTIG, dem G-BA und aus der Qualitätsforschung für ein gesundheitspolitisches Symposium gewonnen, die die Aktivitäten auf Bundesebene im Spannungsfeld gesundheitspolitischer Anforderungen darstellen.

 
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